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Zu kommerziellen Zwecken verwendete Bildaufnahme einer Polizeibeamtin im Dienst in einem Musikvideo verletzt ihr Recht am eigenen Bild

Das Oberlandesgericht Frankfurt a.M. hat mit Urteil vom 19.5.2021, Az. 13 U 318/19, einer Polizistin eine Geldentschädigung in Höhe von 2.000,00 EUR wegen der Verletzung Ihres Rechts am eigenen Bild zugesprochen…

Ansprüche bei ungenehmigter Weiterleitung von Nacktbildern über WhatsApp…

Das Oberlandesgericht Oldenburg hat einer Frau für die Weiterleitung von Nacktbildern über WhatsApp an eine Dritte Person einen Schadensersatzbetrag in Höhe von 500,00 EUR zugesprochen…

LG Düsseldorf: Bei der unberechtigten Verwendung von Fotos ist neben einer Lizenzgebühr oftmals auch ein Verletzerzuschlag in Höhe von 100% gerechtfertigt…

Im vorliegenden Fall machte die Klägerin – eine internationale Vertriebs- und Marketinggesellschaft – Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche wegen der unberechtigten Nutzung eines Fotos im Internet geltend. Die Klägerin lies von einer Fotografin ein Produktfoto herstellen und erwarb von ihr die ausschließlichen Nutzungsrechte. Die Klägerin verwendete dann eine bearbeitete Version dieses Fotos für Ihre Produktpräsentation im Internet. […]

OLG Karlsruhe zum Anspruch auf Schmerzensgeld für ungenehmigte Bildveröffentlichung…

Der unter anderem für das Presserecht zuständige 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Karlsruhe hatte sich mit Fragen zur „relativen Person der Zeitgeschichte“ zu befassen. Die beklagte Herausgeberin eines Magazins für Popkultur und Style veranstaltete 2007 ein „Bordsteinduell“ zwischen dem international bekannten Sänger Rea Garvey und einem anderen Sänger, die dabei als Straßenmusikanten in Heidelberg auftraten. Rea […]

Aufgrund einer unterbliebenen Urheberbenennung ist ein Aufschlag auf das vereinbarte Honorar in Höhe von 1oo% gerechtfertigt…

wie das Landgericht Köln in einem Urteil vom 29.11.2007 (Az. 28 O 102/07) entschieden hat. Zunächst stellte das Gericht klar, dass die fehlende Urheberbezeichnung eine Urheberpersönlichkeitsrechtsverletzung darstellt, die dem Grunde nach einen Schadensersatzanspruch des Urhebers auslöst.   Auch den geltend gemachten Umfang von 100% auf das vereinbarte Honorar hielt das Gericht im vorliegenden Fall für […]